Der erste Tag

Ein langer und eindrucksintensiver Tag neigt sich dem Ende.

Ein toller Start am Atomium mit einer leider traurigen Mitteilung, dass Volker wieder den Heimweg antreten musste, weil der 412 kaputt ist.

Nach einer kurzen Einweisung durch Maschine mit gekonnter Fröhlichkeit ging es los und ab auf die Fähre nach Dünkirchen.

Die zwei Stunden Überfahrt waren kurzweilig, da sie für eine intensive Analyse der Aufgaben genutzt wurde. Die Ideen zu den Photo Challenges strömten nur so aus der aufgeregten Navigatorin heraus.

In Dover angelangt, sahen wir uns die Cliffs von Dover an, sahen zu unserer Verwunderung einen kleinen Fuchs und Dat Andi verzeichnete den ersten Roadkill durch den Verlust seiner Wasserflasche.

Nun mussten wir uns jedoch sputen, da noch die ersten Roadmissions „Rye“ und „Herbrand Walk“ sowie die Tagesaufgabe „Rittertaufe“ auf dem Programm standen. Und wir hatten ja auch noch keine Übernachtungsmöglichkeit.

Die Roadmission um Rye war eine schöne Einstimmung auf die vor uns liegenden Tage, da die Strecke über Land und Wiesen ging und einen ersten und vor allen Dingen positiven Eindruck für die Schönheit Great Britains lieferte.

Vorbei an schönen Castles, jedoch ohne erforderliches Wasser, wurden wir am wunderbaren Strand von Hastings fündig. Alle erforderlichen Integrenzien waren vorhanden: Wasser, Castle (naja, eher ein altes Wasserwerk :-)) und eine Kirche für die Spiritualität.

Ist erst der erste Versuch. Wird sicher noch schönere Orte geben. Aber immerhin die ersten Punkte im Sack.

Und dann noch den Herbrand Walk. Eine sehr schöne Küstenstrasse, welche im Sonnenschein sicherlich traumhaft anmutet. Mittlerweile war es jedoch ca. 22:00 Uhr und daher lag die ganze Küste schon in annähernder Dunkelheit.

Zum Tagesabschluss galt es noch einen Platz zum Nächtigen zu finden. Vorbei an Stränden mit campenden Rally Mates, über Wiesen und Bahnübergänge, hin zu den Campingplätzen von South Sussex.

Am ersten wurden wir leider abgewiesen, da der Platz angeblich voll sei, aber am nächsten wurden wir freundlich empfangen.

Ein niederländisches Rally Team hatte den Platzwart schon angerufen und erfragte sodann auch gleich unsere Schläfplätze. Kaum auf den Platz eingebogen rauschten zwei weitere Teams mit dem Wunsch nach einem Zeltplatz hinter uns her.

Da alle ähnlich müde waren, wie wir beiden, wurden schnell die Zelte aufgebaut und ab in die Federn.

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